Man könnte es auch Breitensportrandori nennen, denn so eng haben wir das mit dem Alter nicht gesehen. Eingeladen haben wir Vereine aus der Umgebung, Dauer eineinhalb Stunden zur normalen Trainingszeit am Abend. Ziel war

in lockerer Atmosphäre und im Geist des Judo miteinander zu kämpfen

So hatten sowohl ältere Semester als auch Späteinsteiger ins Judo ihren Spaß. Der geht gelegentlich verloren, wenn im normalen Training mit den “jungen Wilden”, die es unbedingt “wissen wollen”, Randori gemacht wird (und man selber oft auch nicht locker genug ist, einfach mal zu fallen…). Schlimmstenfalls kommt es zu Verletzungen.

Wichtig ist, dass der Randorigedanke, das “Judo spielen”, die Lockerheit, im Vordergrund stehen und dass jeder sich auf seinen jeweiligen Partner einstellt.

Das Randori begann mit einem gemeinsamen Aufwärmen und einigen Bodenrandoris, bevor es in den Stand ging. Eine Dehn- und Abwärmeinheit beschloss den Abend in der Turnhalle, der danach noch im Sportheim fortgesetzt wurde. Um eine zeitliche Gliederung zu haben, wurde eine Dojo-Uhr benutzt, die Randori- und Pausenzeiten strukturierte, ohne dass eine Verpflichtung bestand, sich unbedingt daran halten zu müssen. Es blieb selbstverständlich auch jedem selbst überlassen, wieviele Randoris er/sie absolvieren bzw. wie lange man Pause machen wollte.

  • Kurzbeschreibung: Eine Trainingseinheit Randori für ältere Judokas, Spät- und Wiedereinsteiger, Breitensportler, mit Einladung an Vereine aus der Umgebung. Gemeinsames Auf- und Abwärmen, freie Partnerwahl, jeder bestimmt selbst die Zahl und Intensität der Randoris.
  • Zeit- und personeller Rahmen: Eine Trainingseinheit, ein Trainer für Auf- und Abwärmen. Und ein Organisator, der sich um die Einladungen kümmert.
  • Organisationstipps: Genügend Vorlauf einplanen / Einladungen rechtzeitig verschicken und nachfassen, um Rückmeldung bitten und für ausreichend große Matte sorgen, Randorizeiten gliedern (z.B. mit Dojo-Uhr). Die Zielgruppe sollte in der Überzahl sein, jüngere bereit sein, sich anzupassen.
  • Bewertung: Gerade ältere Breitensportler können sich dafür begeistern und werden damit wieder enger an den Verein gebunden. Der Austausch mit den Nachbarvereinen wird gefördert und allzu aufwändig ist es auch nicht.

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